Die deutschen Asse wollen beim MercedesCup in Stuttgart auftrumpfen

Stuttgart,

Neben Tommy Haas schlagen mit Philipp Kohlschreiber, Florian Mayer, Mischa Zverev und Jan-Lennard Struff zumindest vier weitere deutsche Tennisasse in diesem Jahr im Hauptfeld beim MercedesCup auf. Dass sich dieses Quartett auf dem Stuttgarter Rasen wohlfühlt, hat es in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen.

Allen voran Philipp Kohlschreiber, der sich im Vorjahr erst im Endspiel nach dramatischem Matchverlauf dem Österreicher Dominic Thiem mit 7:6, 4:6, 4:6 geschlagen geben musste. Für den gebürtigen Augsburger ist der MercedesCup trotz des knapp verpassten Heimsieges 2016 eines seiner Saison-Highlights. „Stuttgart ist für mich ein besonderes Turnier, das sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt hat. Ich erinnere mich noch gut an den Moment, an dem ich auf die Anlage kam und beeindruckt war, wie schön die Rasenplätze angelegt sind. Umso schöner war es letztes Jahr, so erfolgreich gespielt zu haben, insbesondere vor den traditionell tennisbegeisterten Stuttgarter Fans. Ich habe mich sehr wohlgefühlt und die herzliche Stimmung sehr genossen. Deswegen hoffe ich, auch in diesem Jahr wieder meine Leistung bringen zu können. Insgesamt kann ich mir keinen besseren Start in die Rasensaison vorstellen als den MercedesCup“, stellt „Kohli“ dem Stuttgarter Turnier ein hervorragendes Zeugnis aus.

Neben Kohlschreiber sorgte im Vorjahr auch Florian Mayer für Schlagzeilen, als er nach erfolgreich bestandener Qualifikation bis in das Viertelfinale stürmte, in dem er dann auch noch Roger Federer voll forderte und sich dem „Maestro“ denkbar knapp mit 6:7, 6:7 beugen musste. Eine Woche nach dem MercedesCup gelang Mayer mit dem Triumph beim ATP-Rasenturnier in Halle der ganz große Coup. Mit seinem zweiten ATP-Turniersieg nach Bukarest 2011 machte der Bayreuther in der Weltrangliste einen Sprung von Position 192 auf Platz 80 – mittlerweile hat sich der 33-Jährige sogar bis auf Rang 44 nach oben gearbeitet.

Einen großartigen Start in die Saison 2017 erwischte Mischa Zverev mit dem Achtelfinal-Erfolg über den Weltranglisten-Ersten Andy Murray bei den Australian Open in Melbourne. Erst gegen den späteren Triumphator Roger Federer war in „Down Under“ dann in der Runde der letzten Acht Endstation. Auch an Stuttgart hat Zverev gute Erinnerungen, kämpfte er sich doch 2015 aus der Qualifikation heraus bis in das Viertelfinale. Ende Mai dieses Jahres zog der 29-Jährige in Genf zum ersten Mal seit Metz 2010 wieder in das Finale eines ATP-Turniers ein.

Jan-Lennard Struff hat im Vorjahr am Weissenhof mit dem Erstrundensieg gegen den Zyprioten Marcos Baghdatis aufgezeigt. Mit seinem starken Aufschlag und offensiven Angriffsspiel verfügt die aktuelle Nummer 47 der Weltrangliste über „Waffen“, die auf Rasen ihre Wirkung nicht verfehlen.

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