Nach Haas-Triumph gegen Herbert kommt es nun zum „Kracher“ gegen Federer

Nach Haas-Triumph gegen Herbert kommt es nun zum „Kracher“ gegen Federer

Stuttgart,

Die deutschen Stars enttäuschen ihre Fans am Deutschland-Tag nicht.

Allen voran Tommy Haas begeisterte am heutigen Deutschland-Tag beim MercedesCup auf dem Stuttgarter Weissenhof das Publikum. Der 39-jährige Hamburger kämpfte den Franzosen Pierre-Hugues Herbert (ATP-Rang 75) in drei hart umkämpften Sätzen mit 6:3, 4:6, 7:5 nieder. Damit kommt es am Mittwoch ab 15.30 Uhr zu dem von den Fans heiß ersehnten Duell mit Superstar Roger Federer, der in der ersten Runde mit einem Freilos ausgestattet war.

Haas war mit seinem ersten Auftritt in Stuttgart durchaus zufrieden: „Wenn man ein Match gewinnt, muss man zufrieden sein. Im dritten Satz war es dann relativ eng. Ich habe bei 5:5 ein paar Punkte in Folge gut gespielt, gut retourniert und dann auch ausserviert.“ Haas begann stark, schaffte im ersten Satz zum richtigen Zeitpunkt das Break und entschied diesen mit 6:3 für sich. Der zweite Durchgang verlief lange ausgeglichen, ehe es diesmal der Franzose war, dem das alles entscheidende Break gelang. Im Entscheidungssatz setzte sich am Ende die größere Routine des Deutschen durch. Haas schaffte das Break zum 6:5 und servierte danach souverän aus.

Auf das Spiel gegen seinen Freund Roger Federer freut er sich besonders: „Gegen Roger ist es natürlich sehr speziell. Jetzt am Ende meiner Karriere, da versuche ich natürlich noch Matches zu bekommen, an die man sich umso mehr erinnern kann. Er ist ein guter Kumpel von mir und meiner Familie und wir verstehen uns auch abseits des Platzes gut. Ich durfte ihm als Turnierdirektor in Indian Wells auch die Siegestrophäe überreichen. Das versucht man am Platz aber natürlich auszublenden.“

Besonders glücklich war Haas auch, dass kurz vor dem Spiel seine sechseinhalbjährige Tochter Valentina aus Los Angeles ankam: „Ich habe sie vor dem Match nicht gesehen, aber dann während des Spiels auf der Tribüne. Dass sie mich noch bei einem Spiel anfeuern kann, war eines meiner großen Ziele. Ich bin sehr froh, dass sie hier in Deutschland ist. Das ist sicher ein Highlight für mich.“

Direkt davor hatte Philipp Kohlschreiber einen kurzen Arbeitstag. Nach einem 6:1 im ersten Satz musste sein zypriotischer Gegner Marcos Baghdatis verletzt aufgeben. Kohlschreiber zu seinem lediglich eine halbe Stunde dauernden Auftritt: „Es ist immer komisch, wenn der Gegner aufgeben muss. Ich glaube aber, dass ich die ersten sieben Games gut gespielt habe. Da gab es von beiden Seiten kein Abtasten, sondern gleich volle Lotte.“ Nach einer durchwachsenen Sandplatzsaison will Kohlschreiber jetzt auf Rasen wieder voll durchstarten: „Nach den letzten Wochen freut man sich auf den Belagwechsel.“ Lob gab es auch für den MercedesCup selbst: „Das Turnier hier hat so viel Power und wird von den Zuschauern gut angenommen. Ich hoffe, dass ich viele gute Rasenmatches haben werde.“

Nächster Gegner von Kohlschreiber ist der US-Amerikaner Steve Johnson. Gegen die aktuelle Nummer 25 der Welt erwartet Kohlschreiber ein schwieriges Spiel: „Er hat eine gute Vorhand und einen guten Aufschlag. Dazu kommt noch ein guter Rückhand-Slice, der auf Rasen natürlich kein Nachteil ist.“

Ebenfalls in der zweiten Runde ist Qualifikant Peter Gojowczyk, der sich gegen den Georgier Nikoloz Basilashvili mit 2:6, 6:3, 6:1 durchsetzte. Einzig für Florian Mayer kam heute das Aus. Der Viertelfinalist des Vorjahres musste sich in einer umkämpften Partie dem Franzosen Jeremy Chardy mit 6:7 (3/7), 6:4, 6:7 (1/7) geschlagen geben.

Im ersten Spiel des Tages setzte sich Benoit Paire (FRA) gegen Viktor Troicki (SRB) glatt in zwei Sätzen mit 6:4, 6:4 durch. Bernard Tomic (AUS) schlug Stephane Robert (FRA) 6:1, 5:7, 6:2. Der Spanier Feliciano Lopez warf den als Nummer sieben gesetzten Franzosen Gilles Simon glatt mit 6:3, 6:3 aus dem Wettbewerb. Ebenfalls in der zweiten Runde: der Pole Jerzy Janowicz nach einem Dreisatzsieg gegen den Russen Andrey Kuznetsov.

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