Neben Haas ziehen auch Zverev und Kohlschreiber ins Viertelfinale ein

Neben Haas ziehen auch Zverev und Kohlschreiber ins Viertelfinale ein

Stuttgart,

Mischa Zverev und Philipp Kohlschreiber erreichen ebenso wie Tommy Haas das Viertelfinale beim MercedesCup.

Im ersten Match des dritten Hauptfeld-Spieltages beim MercedesCup auf dem Stuttgarter Weissenhof gab sich Mischa Zverev keine Blöße. Die aktuelle Nummer 31 der Weltrangliste gewann gegen seinen Landsmann Yannick Hanfmann mit 7:6 (7/1), 6:2. Zverev startete mit einem frühen Break in den ersten Satz, Hanfmann – der sich erfolgreich durch die Qualifikation in Stuttgart gekämpft und in der ersten Runde den ungarischen Qualifikanten Marton Fucsovics ausgeschaltet hatte – schaffte aber das Re-Break, sodass der erste Satz im Tie-Break entschieden werden musste.

Dort ließ Zverev seinem jüngeren Kontrahenten nicht den Funken einer Chance und holte sich die Kurzentscheidung mit 7:1. Im zweiten Satz war der Widerstand Hanfmanns gebrochen. Zverev schaffte zwei Breaks, das zweite zum 6:2-Satz- und -Matchgewinn. Im Viertelfinale wartet auf Zverev am Freitag nun Tommy Haas, der Roger Federer mit 2:6, 7:6 (10/8), 6:4 bezwang.

Im Anschluss musste der 33-jährige Augsburger Philipp Kohlschreiber lange zittern, ehe er die sechs Jahre jüngere Nummer 25 der Welt, Steve Johnson aus den USA, in drei engen Sätzen mit 7:6 (7/3), 5:7, 7:6 (8/6) in die Knie zwang. Johnson schaffte im dritten Satz bereits im ersten Spiel ein Break und blieb bis zum Stand von 4:3 bei eigenem Aufschlag unantastbar. Im achten Game „erleichterte“ der US-Boy Kohlschreiber aber mit einem Doppelfehler das Re-Break zum 4:4. Danach war es ein Kampf auf Biegen und Brechen: Der Deutsche schaffte bei eigenem Aufschlag das 5:4, vergab dann bei Service von Johnson aber einen Matchball. Am Ende musste die Entscheidung im Tie-Break fallen. Dort vergab Kohlschreiber beim Stand von 6:3 zunächst drei weitere Matchbälle, ehe er seinen insgesamt fünften zum 8:6 verwertete.

Nach dem Sieg konnte der Vorjahresfinalist tief durchatmen: „Schön, dass mir im dritten Satz noch so ein Comeback gelungen ist. Es gab heuer schon solche Partien, die ich dann verloren habe.“ Über Gegner Steve Johnson meinte er: „Es gab wenig Ballwechsel, um richtig reinzukommen. Zum Glück hat er mir dann mit zwei Doppelfehlern zurück ins Match verholfen.“

Kohlschreiber trifft im Viertelfinale nun auf den Franzosen Lucas Pouille (FRA/4), der sich gegen den Warsteiner Jan-Lennard Struff in drei Sätzen mit 4:6, 7:6 (7/5), 7:6 (10/8) durchsetzte und dabei erst seinen fünften Matchball verwerten konnte.

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