Querrey stoppt Strickers Sensationslauf

Querrey stoppt Strickers Sensationslauf

Stuttgart,

Im Viertelfinale des MercedesCup kam für Schweizer Jungstar Dominic Stricker nach vergebenem Matchball noch das Aus.

Dominic Strickers ganz persönliches Sommermärchen beim MercedesCup am Stuttgarter Weissenhof fand am Freitag sein Ende. Der US-Amerikaner Sam Querrey (ATP 67) setzte sich nach 1:56 Stunden knapp mit 6:7 (4), 7:6 (4), 6:3 durch.

Im ersten Satz kam keiner der beiden Spieler zu einem einzigen Breakball: Querrey servierte sich da mit insgesamt 18 Assen recht locker ins Tiebreak, Stricker konnte lediglich 4 dagegen halten, blieb bei eigenem Service aber dennoch unantastbar. Das Tiebreak war dann eine ganz andere Geschichte: Querrey servierte da zwei Doppelfehler und Stricker konnte auch seinen fünften Satz am Weissenhof im Tiebreak für sich entscheiden (7-4).

Zu Beginn des zweiten Satzes die kalte Dusche für das Schweizer Supertalent: Die Nummer 335 der Welt gab gleich das erste Aufschlagspiel ab. Stricker schaffte aber das Rebreak zum 4:4, servierte danach souverän zum 5:4 und hatte bei Aufschlag Querrey sogar Matchball. Den konnte der Schweizer nicht verwerten. Im Tiebreak lag Stricker ebenfalls schon 4-2 voran, ehe Querrey einige unglaubliche Punkte gelangen, Stricker einmal ausrutschte und der Amerikaner sich das Tiebreak mit 7-4 sichern konnte.

In der Satzpause ließ Stricker den Physio auf den Platz kommen, der den beim Sturz leicht angeschlagenen linken Oberschenkel tapen musste. Stricker hielt danach dennoch lange mit, kassierte schließlich aber doch das Break zum 5:3 für Querrey. Im folgenden Aufschlagspiel wankte Querrey zwar nochmals, fiel aber nicht – zwei Matchbälle konnte Stricker abwehren, der dritte saß schließlich und Querrey damit im Halbfinale des Mercedescup.

Der Zwischenfall mit dem Oberschenkel sollte den jungen Schweizer in den nächsten Wochen nicht behindern, wie er danach zu Protokoll gab: „Das war mehr ein Schockschmerz, inzwischen bin ich schon behandelt worden. Es ist nicht so schlimm, wie es zuerst aussah.“

Querrey trifft im Halbfinale auf den an Nummer 3 gesetzten Kanadier Felix Auger-Aliassime, der in einem weiteren Tiebreak-Krimi den an Nr. 6 gesetzten Franzosen Ugo Humbert (ATP 32) 7:6 (5), 7:6 (8) eliminierte.

Eine weitere Aufschlagschlacht lieferten sich die Nummer 1 des Turniers, Denis Shapovalov (CAN/ 14) und der US-Open-Sieger von 2014, Marin Cilic (CRO/47), in der sich der Kroate letztlich nach 1:50 Stunden 7:5, 7:6 (3) durchsetzen konnte und den Halbfinaleinzug perfekt machte.

Zum Abschluss des Tages eliminierte der mit einer Wildcard ins Hauptfeld gekommene Jurij Rodionov (AUT/142) noch überraschend die Nummer 4 des Turniers, Alex de Minaur (AUS/22) nach abgewehrtem Matchball 3:6, 6:3, 7:6 (4). Für Rodionov ist der Einzug ins Halbfinale der bislang größte Erfolg seiner Karriere.

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