Roger Federer exklusiv: „Sponsorentermine geniesse ich“

Stuttgart,

Der Schweizer Tennisstar Roger Federer spricht im Interview mit dem ESB Marketing Netzwerk über sein sportliches Comeback nach überstandener Knie-Operation. Er erklärt, welche Auswirkungen die Erfolge 2017 auf seine Popularität haben und wie die Zusammenarbeit mit seinen Sponsoren aussieht. Der Grand-Slam-Rekordsieger empfang ausgewählte Medienvertreter in seinem Heimatort Lenzerheide (GR) anlässlich einer Pressekonferenz des MercedesCup (11. – 18. Juni) in Stuttgart.

Roger Federer, spüren Sie, dass Sie mit Ihrem Comeback eine ganz besondere Faszination auf die Menschen ausüben?

Roger Federer: Ja, das habe ich auch gemerkt, mir war das vorher gar nicht so sehr bewusst. Es sind sehr emotionale Geschichten. Gerade am Mittwoch sah ich mir nochmals 20 Minuten des Entscheidungssatzes im Final des Australian Open an, ein Freund hatte mir das geschickt. Ich bekam wieder Hühnerhaut.

Hat Ihre Popularität nochmals einen neuen Höchststand erreicht?
Roger Federer: Wahrscheinlich ist das so. Eben weil viele Leute solche Comebacks mögen und sich damit identifizieren können – besser als mit einem, der dominiert. Wenn ständig alles gut läuft, wird es surreal. Heute verstehen mich die Leute wohl besser denn je. Ich spreche ihnen vielleicht aus der Seele. Oder sie spürten zumindest, dass es mir nicht gut ging. Die Popularität ist sehr gross momentan, ich hoffe, das bleibt nicht immer so.

Man darf davon ausgehen, dass potentielle Sponsoren, die mit der „Marke Federer“ werben wollen, Schlange stehen. Auf was achten Sie bei der Sponsoren-Auswahl?
Roger Federer: Wichtig ist, dass ich mich mit meinen Sponsoren identifizieren kann. Dass ich mich wohl fühle, dass es eine Win-Win-Situation für Beide ist. Und dass ich stolz sein kann, Botschafter für das Unternehmen zu sein. Und vielleicht auch (lacht), dass ich in manchen Momenten davon profitieren kann, wenn mir zum Beispiel Nike die besten Schuhen hinstellt.

Was ist für Sie speziell daran, Markenbotschafter für Mercedes-Benz zu sein?
Roger Federer: Mercedes-Benz ist unglaublich global. Es ist ein Brand mit dem eigentlich
jeder zusammen arbeiten will. Sie sind innovativ und gleichzeitig eine coole Marke, die sich
sehr am Verjüngen ist. Von ihnen kann man sehr viel lernen, sich motivieren und inspirieren
lassen. Die Leute hinter Mercedes-Benz von ganz oben bis ganz unten kennen zu lernen hat
es mir ermöglicht, viele interessante Menschen zu treffen. Ich bin ich sehr dankbar für das
Vertrauen von Mercedes-Benz mir gegenüber.

Was ist bei einem Turnier wie dem MercedesCup für Sie besser: Starkes
Teilnehmerfeld oder zumindest in den ersten Runden „leichte Aufgaben“?

Roger Federer: Ich hätte lieber einfachere Gegner. Da ist die Gefahr noch ein bisschen
kleiner, überrascht zu werden. Egal gegen wen, je schneller der Belag, desto kleiner sind die
Leistungsunterschiede unter uns Spielern. Durch das „bye“ (Freilos) in der ersten Runde
habe ich mehr Vorbereitungszeit, aber keine Matches. Mein Gegner hat schon ein Match
gespielt, vielleicht sogar mehr, da er aus der Qualifikation gekommen ist. Das macht die
erste Runde ein wenig schwierig. Aber ich werde alles probieren und hoffe, dass ich schon
so gut im Schuss bin, die erste Runde zu überstehen.

Wie sieht Ihre Turnierwoche beim MercedesCup in Stuttgart aus? Wieviel
Sponsorentermine nehmen Sie wahr oder konzentrieren Sie sich rein aufs Sportliche?

Roger Federer: Letztes Jahr hatten wir die Weltpremiere der E-Klasse T-Modell. Das war
sehr speziell, da dabei zu sein. Alle Top-Cracks von Mercedes-Benz dort zu sehen, das war
sehr spannend für mich und natürlich das Auto dort das allererste Mal live zu sehen.
Vielleicht wird es etwas Ähnliches geben dieses Jahr. Dann gibt es sicher einige
Medientermine, das obligatorische Fotoshooting irgendwo in Stuttgart. Mit Tommy (Haas)
war ich im letzten Jahr auf dem Hochhaus-Dach von „Cloud No. 7“, sicherlich ein besonderer
Ort um Tennis zu spielen. Es wird wieder einige Termine mit meinem eigenen Partner und
Titelsponsor Mercedes-Benz und dem ein oder anderen wichtigen Partner des Turniers
geben.
Und dann werde ich sicher noch etwas mit den Fans machen. Ich bin natürlich auch immer
dabei, wenn es um Kids geht, aber hier haben mir die Jungen wie (Alex) Zverev und
(Dominic) Thiem den Rang abgelaufen (lacht). Heute bin ich wahrscheinlich mehr in einer
Botschafterrolle.

Gehören Sponsorentermine für Sie dazu, sind sie „Part of the Game“ oder können Sie
diese auch geniessen?

Roger Federer: Ja ich kann es geniessen. Meistens kann ich im Vorhinein mitentscheiden,
wie viele Termine ich an welchem Tag haben will. Manchmal ist es etwas schwierig, weil
man nicht weiß, wann man spielt. Aber in Stuttgart ist es ziemlich einfach, weil ich weiß, ich
spiele erst Mittwoch oder Donnerstag, d.h. ich kann mir im Vorfeld des ersten Matches die
meisten Termine legen. Und wenn das Turnier dann anfängt, ist man nur noch auf die
Matches und Training fokussiert. Die Abwechslung ab und zu ist für mich kein Problem. Ich
habe schon so viel erlebt auf der Tour, dass ich sehr viele Termine wahrnehmen kann. Ich
bin wahrscheinlich der Spieler auf der Tour, der am meisten auf allen Hochzeiten rumtanzt
(lacht).

Vielen Dank für das Interview!

Das Gespräch führte Fabian Weber, Leiter Marketing & Kommunikation, ESB Marketing
Netzwerk.

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