Roger Federer kämpft sich ins Viertelfinale

Roger Federer kämpft sich ins Viertelfinale

Stuttgart,

Wie schon 2017 hatte Roger Federer auch in diesem Jahr bei seinem ersten Antreten beim MercedesCup mehr Schwierigkeiten, als ihm lieb war. Im Vergleich zu 2017 meisterte der „Tennis-Maestro“ sie in diesem Jahr aber und kämpfte sich nach drei harten Sätzen gegen Lokalmatador Mischa Zverev ins Viertelfinale am Stuttgarter Weissenhof.

Der erste Satz verlief lange ausgeglichen, ehe Federer in seinem vierten Aufschlagspiel plötzlich Probleme bekam und dieses zu Null abgab. Zverev behielt die Nerven und servierte zum 6:3 aus. Zu Beginn des zweiten Satzes hatte Federer zunächst immer noch Schwierigkeiten bei eigenem Service, kämpfte sich aber in die Partie und nahm Zverev dessen Aufschlag zum 4:2 ab. Der Deutsche schien davon völlig unbeeindruckt, ihm gelang postwendend das Rebreak zum 3:4. Federer blieb jedoch konzentriert, bei 5:4 für den Schweizer begannen die Nerven von Zverev zu flattern – der Deutsche gab das Aufschlagspiel und damit den Satz ab.

Im dritten Durchgang war es schließlich eine glatte Sache für den Schweizer. Er holte sich das frühe Break zum 3:1 und blieb danach unantastbar. Endstand 3:6, 6:4, 6:2 für die Nummer 2 der Welt.

„Hätte schlimmer kommen können“
Federer war nach dem Match einfach nur glücklich, in die nächste Runde eingezogen zu sein: „Ich bin ganz zufrieden, es hätte noch viel schlimmer kommen können.“ Dem Schweizer, der mit einem Finaleinzug wieder die Spitze der Tennis-Weltrangliste übernehmen würde, war die fehlende Matchpraxis nach fast drei Monaten Pause vor allem zu Beginn noch deutlich anzumerken: „Der erste Satz war schon frustrierend. Mal eine Netzkante hier, ein Passierball da – wie es eben immer ist auf Rasen. Aber ich habe mich da rausgekämpft. Man vergisst fast, wie es bei einem Match ist. Man muss einfach Punkt für Punkt konzentriert bleiben. Das ist mir schließlich dank der Fans und meiner Leistung auch gelungen.“

Im Viertelfinale trifft Federer auf den Sieger der Partie Guido Pella (ARG) – Prajnesh Gunneswaran (IND).

Für zwei weitere Deutsche kam am Mittwoch ebenfalls das Aus: Super-Talent Rudolf Molleker musste sich in seinem Zweitrunden-Duell mit Vorjahressieger Lucas Pouille (FRA/2) glatt 3:6, 4:6 geschlagen geben. Routinier Florian Mayer scheiterte mit demselben Ergebnis am Usbeken Denis Istomin.

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