Tommy Haas feiert beim MercedesCup Achtelfinal-Triumph über Roger Federer

Tommy Haas feiert beim MercedesCup Achtelfinal-Triumph über Roger Federer

Stuttgart,

Der Schweizer Superstar muss gegen Lokalmatador Tommy Haas nach einem 6:2, 6:7 (8/10), 4:6 die Segel streichen.

So hatte sich Roger Federer seinen Start in die Rasen-Saison ganz bestimmt nicht vorgestellt. Der 18-fache Grand-Slam-Champion aus der Schweiz musste sich gleich nach seinem ersten Auftritt beim MercedesCup am Stuttgarter Weissenhof wieder verabschieden. Im ersten Satz lief noch alles wie geplant für den 35-jährigen Schweizer: Federer nahm Haas gleich im ersten Game den Aufschlag ab, ließ dem noch ein weiteres Break folgen und holte sich nach nur 22 Minuten den Satz mit 6:2.

Im zweiten Durchgang gelang Federer ebenfalls ein frühes Break, diesmal zum 2:1. Haas kämpfte sich aber in die Partie zurück, schaffte postwendend das Re-Break und stellte damit auf 2:2. Danach hielten beide Spieler ihren Aufschlag, der Satz musste im Tie-Break entschieden werden. Dort wehrte Haas einen Matchball Federers ab, ehe er selbst seinen vierten Satzball zum 10:8 verwerten konnte. Damit war das Momentum endgültig auf der Seite von Haas. Er nahm Federer im Entscheidungssatz den Aufschlag zum 3:2 ab, wehrte in der Folge noch einige Breakbälle ab und servierte dann souverän zum 6:4 aus. Haas meinte nach dem Spiel, dass dieser Sieg „sicher ein Karriere-Highlight für mich ist“. Mit Satz und Break hinten war er fast schon ausgeschieden, dann gelang jedoch das wichtige Re-Break. „Dann konnte ich befreit aufspielen und habe sogar einen Matchball abgewehrt.“

Von Federer kam Lob für seinen siegreichen Freund: „Ich wusste, dass es schwierig gegen ihn wird. Ich war überrascht, dass er überhaupt nicht Serve and Volley gespielt hat. Ich dachte bis zum letzten Punkt, dass das jetzt irgendwann mal kommen muss. Ist es aber nicht. Vielleicht hat mich das auch ein wenig aus dem Konzept gebracht.“ Mit seinem eigenen Spiel war Federer nicht komplett unzufrieden: „Es war nicht alles schlecht. Ich hatte gute Momente, aber nicht die ganz großen Momente, die ich mir gewünscht hätte. Ich habe einige unnötige Fehler gemacht und vielleicht auch einige Situationen schlecht eingeschätzt.“

An der Stärke von Federer hat Haas dennoch keinen Zweifel: „Er ist wahrscheinlich der allergrößte Spieler aller Zeiten. Aber nach zehn Wochen Pause hat ihm wohl auch die Matchpraxis gefehlt. Er freut sich sicher für mich. Das wird ihn für Halle nur mehr motivieren und er wird dort sicher stärker zurückkommen.“

Zum Abschluss der Pressekonferenz nach dem Spiel sorgte Federer noch für einige Lacher. Nachdem er angemerkt hatte, dass Haas bei dem Spiel u.a. von seiner sechsjährigen Tochter Valentina lautstark von der Tribüne angefeuert wurde, meinte er: „Vielleicht nehme ich nach Halle zwei meiner Kinder mit. Und nach Wimbledon dann gleich vier. Dann bin ich im Vorteil.“

Im Viertelfinale trifft Haas auf seinen Landsmann Mischa Zverev, der den Karlsruher Yannick Hanfmann mit 7:6 (7/1), 6:2 bezwang.

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